Platzordnung und Flugzeiten

1) RECHTE UND PFLICHTEN:

Jeder Modellflieger, der als Mitglied den Pflichten gegenüber dem Kärntner Flugsport Club  Thon, im Folgenden kurz KFC-Thon bezeichnet, nachgekommen ist, hat das Recht, das Fluggelände jederzeit zu benützen. Er hat jedoch die Pflicht, sich sportlich und fair gegenüber anderen zu verhalten und nachfolgende Regeln genauestens zu befolgen.

 

2)  HAFTPFLICHTVERSICHERUNG: 

Jedes Mitglied des KFC-Thon muss beim Österreichischen Aero Club versichert sein. Zur Kennung müssen alle Modelle mit sichtbar angebrachter ÖAEC Lizenznummer versehen sein. Grundsätzlich fliegt jeder Pilot auf eigene Gefahr und haftet persönlich für jeden von ihm oder seinem Modell angerichteten Schaden. Eine Haftung seitens des KFC-Thon wird ausnahmslos abgelehnt. Die gültige Mitgliedschaft kann von jedem Vorstandsmitglied und vom Platzwart überprüft werden. Wir weisen darauf hin dass sich die Haftpflichtversicherung im Falle einer Alkoholisierung schadlos hält.

 

3)  FLUGRAUM:

Der KFC-Thon Modellflugplatz liegt direkt in der Kontrollzone (CTR) des Klagenfurter Flughafens. Beim Flugbetrieb ist daher durch Beobachtung des Luftraumes, sowie durch eine maximale Flughöhe von 150m sicherzustellen, dass der Flugverkehr weder gefährdet noch irritiert wird.  Das Überfliegen des Sicherheitsbereiches (lt. Skizze) ist strikt verboten.

Der Flugraum Richtung Norden ist begrenzt mit 250 m bis vor die Kompostieranlage, Richtung Osten und Süden mit 500 m und nach Westen bis Waldanfang –Thoner Landstraße  laut Skizze. Der Modellflug außerhalb des festgelegten, gekennzeichneten Flugbereiches der Modellfluganlage KFC ist verboten. Jeder Pilot hat seine Flugroute so zu wählen, dass weder Personen, Sachen noch Tiere gefährdet werden.

 

4) Flugabbruch:

Bei Annäherung eines Einsatzhubschraubers –Rettung, Polizei, Militär – in Richtung  auf den Modellflugplatz ist sofort zu landen, da dieser berechtigt ist auch unter 150 m Höhe zu fliegen.

 

Während jeglicher landwirtschaftlicher Tätigkeit auf den angrenzenden Feldern gilt am gesamten Flugplatz absolutes Flugverbot.

 

 

5) PISTENORDNUNG:

Auf der Piste dürfen sich nur die Piloten und deren Helfer bewegen. Zuschauern ist der Aufenthalt auf der Piste und im Vorbereitungsbereich untersagt. Sämtliche Start- und Landevorgänge müssen parallel zum Sicherheitsnetz ausgeführt werden. Das Starten und Landen quer zur Landebahn ist strengsten untersagt. Für Hubschrauberpiloten gibt es einen gekennzeichneten Schwebebereich. Für Schwebetraining und Anfängerschulung ist dieser Bereich zu nutzen um einen unbehinderten Flugbetrieb auf der Piste zu gewährleisten. Das Inbetriebnehmen von turbinengetriebenen Flächenflugmodellen hat am östlichen oder westlichen Pistenende zu erfolgen um Verbrennungen der Grasnarbe zu vermeiden. Nach der Landung ist die Turbine umgehend abzustellen.

 

6) ZUSTAND DES FLUGMATERIALS:

Jeder Pilot ist selbst dafür verantwortlich, dass ausschließlich mit sicheren, überprüften und gewarteten Flugmaterial geflogen wird. Der Vorstand behält sich vor, in Einzelfällen oder generell vor Veranstaltungen auf Verdacht der Verletzung dieses Punktes der Platzordnung Sicherheitschecks durchzuführen. Bestehende Sicherheitsmängel haben das Flugverbot zur Folge. Um den steigenden Umweltanforderungen Rechnung zu tragen, ist bei Motorflugzeugen auf größtmögliche Schalldämpfung zu achten.

7) FREQUENZEN:

Es dürfen ausschließlich die in Österreich zugelassenen Frequenzen (Kanäle) verwendet werden. Vor Inbetriebnahme einer RC-Anlage hat der Pilot seinen Kanalmarker von der Frequenztafel abzunehmen und bei sich zu verwahren. Piloten mit gleichen Frequenzen haben sich bezüglich  der Frequenzgleichheit abzusprechen. Für Schäden jeglicher Art die aus Frequenzgleichheit hervorgehen haftet der Verursacher uneingeschränkt.

 

8) VORRANG BEIM FLIEGEN:

Beim Fliegen gibt es keinen Vorrang. Piloten werden dazu angehalten sich in geeigneter Form untereinander abzusprechen. Piloten, die Erstflüge absolvieren oder besonders kritische Fluggeräte betreiben, sollte die Möglichkeit eingeräumt werden, ihren Flug in einem freien Luftraum alleine zu absolvieren. Hier wird an die sportliche und kameradschaftliche Haltung appelliert. Vor größeren Meisterschaften kann der Platz zeitweise für Wettbewerbsteilnehmer reserviert werden.

 

9) PARKPLÄTZE:

Zum Parken sind ausschließlich die vorgesehenen Flächen zu benützen. (Siehe Skizze). Die Zufahrt zum Clubhaus sowie die Einfahrt  ist freizuhalten. Ausgenommen kurzzeitige Ladetätigkeit.

 

10) FLUGZEITENBESCHRÄNKUNG:

Gemäß unserer Vereinbarung mit der Jägerschaft beginnt die Flugzeit um 8:00 Uhr und endet eine Stunde vor Sonnenuntergang. (Zeiten lt. Aushang oder in den Medien) Diese Zeiten sind unbedingt einzuhalten.

 

11) ANGRENZENDE GRUNDSTÜCKE:

Nachbargrundstücke dürfen nur im Notfall betreten werden. Es ist der kürzeste Weg einzuhalten um Flurschäden zu vermeiden. Für entstandene Schäden haftet jeder Pilot selbst.

 

12) REINLICHKEIT:

Alle Einrichtungen des Clubs sind sorgsam zu behandeln. Im Clubhaus herrscht absolutes Rauchverbot. Jeder Verlust oder Beschädigung einer Clubeinrichtung ist unverzüglich dem Vorstand oder Platzwart zu melden. Jeder Benützer hat für die Reinhaltung des Flugplatzes und der Einrichtungen zu sorgen. Insbesondere das Wegwerfen von Zigarettenstummeln und Flaschenkapseln ist zu unterlassen. Leergut ist in die vorgesehenen Gebinde zurückzustellen. Für das Zusammenstellen der Modellflugzeuge sind ausschließlich die dafür vorgesehenen Montagetische und nicht die Sitzgarnituren für Gäste zu verwenden. Der letzte Anwesende am Flugplatz sorgt dafür, dass alle Einrichtungen richtig verwahrt werden.

 

13) GASTFLIEGER:

Nichtmitglieder dürfen den Flugplatz nur mit Genehmigung des Vorstandes oder des Platzwartes benützen. Entsprechende Haftpflichtversicherungen der Gastpiloten müssen vorhanden sein. Insbesondere ist auf die Vorschrift der Frequenz- und Platzordnung hinzuweisen. Die Gastpilotengebühr ist zu entrichten.

 

14) BEFOLGUNG DER ANWEISUNGEN:

Das Mitglied des KFC-THON, das die Platzordnung missachtet und sich unsportlich verhält, wird zur Verantwortung gezogen. Den Anweisungen der Vorstandsmitglieder und des Platzwartes ist Folge zu leisten.

 

15) STRAFMASSNAHMEN:

Bei Nichtbeachtung sind folgende Maßnahmen vorgesehen.

a)    Verwarnung durch den Platzwart, oder Vorstandsmitglied
b)    Verbot der Benützung des Fluggeländes für einen bestimmten Zeitraum.
c)    Ausschluss aus dem Verein.


Der Vorstand -  Thon am 28.01.2016 

 

 


Flugzone

Entland der Autobahn existiert eine 150 Meter Sperrzone, welche hier in etwa rot ersichtlich ist. Diese darf nicht überflogen werden ! 

 

 

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